Der Herbst verwebt die Sommerfarbenineinander voller Lust.
Leuchtend satte Lichtergarben
überfluten seine Brust.
Er wirft mit sinnlich-warmen Händen
reife Früchte auf die Flur
und verströmt aus seinen Lenden
Lebensfreude, herzhaft pur.
Er lässt es brausen, johlen, krachen,
schüttelt ab, was ihn beengt.
Feuer speit aus seinem Rachen -
Spannung in den Lüften hängt.
Er spinnt als triste Nebelhülle
die erschöpfte Erde ein.
Und in tiefer Winterstille
träumt er in den Lenz hinein.
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