Immer wieder dieser Regen,was macht man nur dagegen?
Er ist zwar gut für Baum und Flieder,
doch Blumen drückt er nieder.
Die Hoffnung auf trocknes Wetter ist verflogen.
Die Eisheiligen sind ins Land gezogen.
Das Wetter rauh, trüb und kühl.
Man hat gar kein Frühlingsgefühl.
Der Himmel deckt sich grau in grau,
dunkle Wolken und kein Maienblau.
Ein, zwei Tage ist es warm und lind,
dann folgt Regen wieder geschwind.
Nach kräftigen Maigewittern
muß man vor Näße und Kälte zittern.
Mit viel Regen fühlt sich das Unkraut wohl,
zuviel ist er für Samen und Kohl.
Schulkinder tragen bunte Regenmützen,
stapfen gerne durch Wasserpfützen.
Wassertropfen perlen sich am Autolack,
naß und violett schimmert das Blech am Track.
Noch vor des Tages wecken
kommt das Volk der Schnecken.
Schleimig, schmierig, aber stete
finden sie die Gartenbeete.
Blumen braucht man jetzt nicht gießen
und Obstbäume lassen Knospen sprießen.
Jedoch ist es gar keine Frage -
Wir wollen endlich herrlich warme Tage!
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