Fallen und Erheben Es ist ein seltsames Leben-
immer im Wechsel von Fallen und Erheben!
Fallen, wenn die Träume nicht mehr glühn,
wenn Wünsche und Hoffnung
nur noch bleiben am Verblühn.
Erheben, wenn der Stolz
mich ganz durchdringt,
und wenn der Kopf
das Herz zum Schweigen zwingt.
Fallen, wenn die Sehnsucht
weite Flügel hat-
wenn Enttäuschung setzt das Lachen matt.
Erheben, wenn der Jubel in mir brennt
und die Seele nur den frohen Tatendrang noch kennt.
Fallen, wenn sich im Nirgendwo
das Ich verliert-
wenn Denken nur noch Illusionen gebiert.
Erheben, wenn sich im Sein
das Selbst vollendet
und sich der eigne Weg
an keine Lüge mehr verschwendet!
©Thomas de Vachroi anno domini 2010
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