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Dieses Gedicht per Email verschicken Das Netz ist häufig sehr gefährlich,
denn viele Surfer sind nicht ehrlich.
So manche lauern hinter dem PC
und aus dem Dunkeln tun sie andern weh.
Man trifft schnell Menschen jeder Sorte
und viele schreiben schöne Worte.
Im Netz kann jeder alles tun und sein,
doch häufig trügt berauschend nur der Schein.
Es eignet gut sich fürs Betrügen,
denn rot wird nie ein Wort beim Lügen.
So vieles wirkt hier hübsch und richtig echt
und ist in Wahrheit mies und gänzlich schlecht.
Man kann recht leicht ins Netz gelangen,
bleibt oft jedoch sehr lang gefangen.
So finden viele nicht den Weg zurück,
denn hier im Netz, da winkt das große Glück!
So manche suchen hier die Liebe
und oft bekommt die Seele Hiebe.
Man sucht und sucht und sucht nach Perfektion
und sinkt hinab im Sumpf der Illusion.
Man kann dem Irrtum schnell erliegen,
ein jeder könnt hier alles kriegen.
Es sieht so aus, als hätte man die Wahl,
doch meistens wird’s für Surfer bloß zur Qual.
Wie schnell trifft man aus dieser Meute
auf scheinbar tolle, edle Leute!
Und alles Freunde, könnt man meinen,
doch hat man hier real nicht einen.
Der eine oder andre wirkt adrett
und was er schreibt, das klingt ganz gut und nett.
Doch kann man nicht noch Bessres finden,
wenn man bereit ist, sich zu schinden?
So sucht man mehr und mehr und immer mehr
und tut sich letzten Endes nur noch schwer.
Hat man zum Schreiben wen gefunden,
ist irgendwann der Mensch verschwunden.
Wie schön warn seine Worte und sein Bild,
doch die Begierde wurde nie gestillt.
Man durfte sich geliebt schon wähnen,
doch plötzlich fließen nur die Tränen.
Und dieser Mensch war nur im Geiste da
und nie real dem eignen Körper nah.
Doch möchte man nicht gleich verzagen
und will es auf ein Neues wagen:
Auch andre Surfer wirken sehr charmant
und schreiben süße Worte recht gewandt.
Man will das nicht im Netz verpassen
und kann es einfach nicht mehr lassen.

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18.05.2012, 23:36 Uhr