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Startseite -> Hubert Briechle -> Hubert Briechle - Gestörter Waldfrieden Gedicht
Dieses Gedicht per Email verschicken In Zeiten des Westfälischen Friedens geboren
und hier zwischen Buchen und Linden geborgen,
soll sie nun weichen
wie all die anderen Eichen,
um Platz zu machen für öden Nadelwald,
wo Jahrtausende nur Laubwald stand.
Da kommt schon der Frevler mit der Motorsäge;
betrachtet wohl, wo sie am besten läge.
Er sägt ihr tief in den Bauch;
lapidar gefällt als wär' sie ein Strauch.
Die Krone hurtig getrennt vom Stamm -
ein Anblick wie ein geschächtetes Opferlamm.
Breite Schneisen verbleiben als Wunden,
während ihr Holz fährt zum zufriedenen Kunden.

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17.08.2017, 15:47 Uhr