Erde Ernten erbringt.Erde Eichen erhebt.
Erde Elbe entspringt.
Erde Erdgas entschwebt.
Feuer Fische flambiert.
Feuer Funke fliegt fort.
Feuer Feuchtigkeit friert.
Feuer Fichten führn fort.
...
Pochest du an – poch nicht zu laut,Eh du geprüft des Nachhalls Dauer!
Drückst du die Hand – drück nicht zu traut!
Eh du gefragt des Herzens Schauer!
Wirfst du den Stein – bedenke wohl,
Wie weit ...
Der Abend neigt sich sacht,es blaut die Nacht.
Die Sterne blinken -
Schneeflöckchen leis hernieder sinken.
Man sieht die Flocken kaum.
Für wahr - es ist ein Traum,
wie sie tänzeln im Lichters...
Die Sonne gibt Licht und Leben,sie macht das alles gedeiht und blüht.
Der Sonnenschein im Herzen
nährt die Seele und das Gemüht.
Und wenn die Sonne untergeht,
so geht sie auch wieder auf,
denn...
Denkmalschutz ist hoch geehrt,manchmal auch wohl nicht verkehrt,
wenn man die Umwelt pflügen mag,
zu fördern Schätze an den Tag.
So fängt man an zu graben,
mit Kelle, Stock und Spaten,
gräbt ...
Der Herbst verwebt die Sommerfarbenineinander voller Lust.
Leuchtend satte Lichtergarben
überfluten seine Brust.
Er wirft mit sinnlich-warmen Händen
reife Früchte auf die Flur
und verströmt ...
Tief im Walde steht das Holz,stattlich schön und voller Stolz,
der Buche groß und mächtig Stamm,
darinnen tief im innern eingewachsen,
ein schöner hoheitsvoller Klang.
Einst gewachsen aus dem ...
Es ist des Menschen größter Segen,des Bauern ehrsam fleißig Streben,
denn wo tugendhaftes Werk getan,
ist der Mensch wohl niemals arm,
denn das Korn gesät in schweren Boden,
...
Der Hass ist das stärkste Gefühlund zugleich das schlimmste.
Der Hass ist in dir,
er besitzt dein Innerstes,
dein Herz.
Ich sah dich jede Nacht in meinen Träumen,
ich wusste nicht, was es war...
Schweigt der Menschen laute Lust: Rauscht die Erde wie in Träumen
Wunderbar mit allen Bäumen,
Was dem Herzen kaum bewußt,
Alte Zeiten, linde Trauer,
Und es schweifen leise Schauer
Wetterleu...
O Täler weit, o Höhen,O schöner, grüner Wald,
Du meiner Lust und Wehen
Andächtger Aufenthalt!
Da draußen, stets betrogen,
Saust die geschäftge Welt,
Schlag noch einmal die Bogen
Um mich, du gr...
Es war, als hätt' der Himmel Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt'.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wäl...
Rings um ruhet die Stadt; still wird die erleuchtete Gasse, Und, mit Fackeln geschmückt, rauschen die Wagen hinweg.
Satt gehn heim von Freuden des Tags zu ruhen die Menschen,
5 Und Gewinn...
Das Feuer brennt, wir schwinden. Der Sturm bläst, wir schwinden. Die Erde bebt, wir schwinden. Der Regen fällt, wir schwinden. Wir alle schwinden. Tod....
Was rennt das Volk, was wälzt sich dortDie langen Gassen brausend fort?
Stürzt Rhodus unter Feuers Flammen?
Es rottet sich im Sturm zusammen,
Und einen Ritter, hoch zu Roß,
Gewahr ich aus dem Me...
"Nehmt hin die Welt!" rief Zeus von seinen HöhenDen Menschen zu. "Nehmt, sie soll euer sein!
Euch schenk ich sie zum Erb und ewgen Lehen -
Doch teilt euch brüderlich darein!"
Da eilt', was Händ...
Fest gemauert in der ErdenSteht die Form, aus Lehm gebrannt.
Heute muß die Glocke werden.
Frisch Gesellen, seid zur Hand.
Von der Stirne heiß
Rinnen muß der Schweiß,
Soll das Werk den Meister l...
Drei Worte nenn' ich euch, inhaltschwer, Sie gehen von Munde zu Munde,
Doch stammen sie nicht von außen her,
Das Herz nur gibt davon Kunde.
5 Dem Menschen ist aller Wert geraubt,
...
Drei Worte hört man bedeutungsschwer Im Munde der Guten und Besten.
Sie schallen vergeblich, ihr Klang ist leer,
Sie können nicht helfen und trösten.
Verscherzt ist dem Menschen des Lebens Fru...
