Europa von Arne Arotnow
Europa hieß da eine Maid,die in Phönizien einst erwuchs.
Es war vor langer, langer Zeit,
da wurd sie Opfer eines Trugs.
Sie war umringt von lauter Gold
und wohnte im Palast sogar,
doch war da...
Freund Hein, der ungebet'ne Gast,war häufig bei mir zu Besuch.
Ich habe stets mich ihm verweigert,
und er verschwand mit leisem Fluch.
Nun aber wird er mich bezwingen.
Weiß Gott, es wird für...
Es waren drei Töchter des Rheines,sie kreisten schwimmend und spielend ums Riff,
zu bewachen das Gold aus den Fluten des Stromes,
des Vaters verborgene Schätze zu schützen vor Sicht.
Aus der Kl...
Tief im Walde steht das Holz,stattlich schön und voller Stolz,
der Buche groß und mächtig Stamm,
darinnen tief im innern eingewachsen,
ein schöner hoheitsvoller Klang.
Einst gewachsen aus dem ...
Es ist des Menschen größter Segen,des Bauern ehrsam fleißig Streben,
denn wo tugendhaftes Werk getan,
ist der Mensch wohl niemals arm,
denn das Korn gesät in schweren Boden,
...
Für Dich will ich die Sonne sein,schenke Dir Leben und Kraft.
Für Dich will ich der Mond sein,
geleite Dich durch finst´re Nacht.
Für Dich will ich die Sterne sein,
führe Dich zur höheren Macht....
Gelegentlich, da fällt mir ein, zu dichten einen Schüttelreim.
Dann grüble ich in stiller Ecke,
blicke hilflos an die Decke,
wälze Worte ohne Sinn
und schau durstig zum Kellner hin.
Der ke...
Vatertag ist grad' vobei. Mein Kopf ist noch nicht wieder frei.
Da sausen tausend Hummeln rum
und fliegen links im Kreis herum.
Es war des Guten wohl zuviel,
die Kehle hat noch kein Gefühl. ...
schwer habe ich es euch gemacht...
doch ich habe mir wohl nie so recht dabei etwas gedacht...
habt geschimpft mit mir tagein tagaus.....
und ich nahm schnell reißaus.
Erst jetzt weiß ich w...
Rings um ruhet die Stadt; still wird die erleuchtete Gasse, Und, mit Fackeln geschmückt, rauschen die Wagen hinweg.
Satt gehn heim von Freuden des Tags zu ruhen die Menschen,
5 Und Gewinn...
Zum Kampf der Wagen und Gesänge,der auf Korinthus' Landesenge
der Griechen Stämme froh vereint,
zog Ibykus, der Götterfreund.
Ihm schenkte des Gesanges Gabe,
der Lieder süßen Mund Apoll;
So wan...
Was rennt das Volk, was wälzt sich dortDie langen Gassen brausend fort?
Stürzt Rhodus unter Feuers Flammen?
Es rottet sich im Sturm zusammen,
Und einen Ritter, hoch zu Roß,
Gewahr ich aus dem Me...
Fest gemauert in der ErdenSteht die Form, aus Lehm gebrannt.
Heute muß die Glocke werden.
Frisch Gesellen, seid zur Hand.
Von der Stirne heiß
Rinnen muß der Schweiß,
Soll das Werk den Meister l...
Drei Worte nenn' ich euch, inhaltschwer, Sie gehen von Munde zu Munde,
Doch stammen sie nicht von außen her,
Das Herz nur gibt davon Kunde.
5 Dem Menschen ist aller Wert geraubt,
...
Drei Worte hört man bedeutungsschwer Im Munde der Guten und Besten.
Sie schallen vergeblich, ihr Klang ist leer,
Sie können nicht helfen und trösten.
Verscherzt ist dem Menschen des Lebens Fru...
Im Namen dessen, der sich selbst erschuf,Von Ewigkeit in schaffendem Beruf;
In seinem Namen, der den Glauben schafft,
Vertrauen, Liebe, Tätigkeit und Kraft;
In jenes Namen, der, sooft genannt,
D...
Wo sind die Stunden Der süßen Zeit,
Da ich zuerst empfunden,
Wie deine Lieblichkeit
Mich dir verbunden?
Sie sind vertauscht. Es bleibet doch dabei,
Daß alle Lust vergänglich sei.
Das r...
